Agile Team Facilitation (ICP-ATF)

Nur bis März 2027: Jedes ICP-ATF-Training bis zum 31. März 2027 enthält zusätzlich die ICA Tomorrow-Ready™ Facilitation Certification (ICP-FAC), ohne Aufpreis.

Meetings, die enden, und Workshops, die eine Entscheidung hinterlassen — inkl. Hebelpunkte für KI.

ICP-ATF 2 Tage Live-Online ab 500 €
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ICAgile Certified Professional – Agile Team Facilitation (ICP-ATF) ICA Certified Professional – Agile Team Facilitation (ICP-ATF)

Das Training

Im Mittelpunkt des Kurses stehen Mindset und Rolle des Agile Team Facilitators – ergänzt um Werkzeuge und Techniken der Gruppenmoderation, mit denen Sie Meetings und Workshops so gestalten, dass alle Beteiligten mitwirken und gemeinsam vereinbarte Ergebnisse erreicht werden. Mit dieser Zertifizierung entwickeln Sie ein Gespür für Facilitation als Schlüssel zu Zusammenarbeit und selbstorganisierten Teams. Sie bauen Ihren Facilitator-Werkzeugkasten aus und sammeln Erfahrung in der Moderation der agilen Praktiken, die für Ihren organisatorischen Kontext am wichtigsten sind.

In der aktualisierten Version lernen Sie KI-gestützte Facilitation kennen: wie KI Facilitatoren hilft, Workshops präziser zu gestalten, das Denken der Gruppe zu erweitern, gemeinsames Sensemaking zu unterstützen, Gruppenbeiträge in klare Entscheidungen und Maßnahmen zu überführen und die Dynamik über die Session hinaus zu erhalten. Sie lernen, KI als Verstärker der Facilitation einzusetzen – während der Facilitator weiterhin für menschliche Präsenz, Neutralität, Gruppendynamik und die Qualität des gemeinsamen Prozesses verantwortlich bleibt.

Das Trainingsprogramm ist vom International Consortium for Agile (ICAgile) akkreditiert. Der Kurs richtet sich an fortgeschrittene Teilnehmende mit Erfahrung in der Teamarbeit und relevanten theoretischen Kenntnissen. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden das persönliche Zertifikat ICAgile Certified Professional – Agile Team Facilitation (ICP-ATF), das weltweit anerkannt ist. Agile Team Facilitation (ICP-ATF) ist ein Baustein des Agile-Coaching-Tracks der ICAgile Learning Roadmap.

Zwei Zertifizierungen in einem Training

Bis zum 31. März 2027 erhalten alle Teilnehmenden am ICP-ATF-Training zwei Zertifizierungen von ICA (ehemals ICAgile), beide im Kurspreis enthalten.

ICP-ATF: Agile Team Facilitation

Die etablierte ICA-Zertifizierung für die Facilitation agiler Teams: ihre Events, Praktiken und Zusammenarbeit. Weltweit anerkannt.

ICA-Zertifizierung ICP-ATF, Agile Team Facilitation

ICP-FAC: Tomorrow-Ready™ Facilitation Certification

Die neue, kompetenzbasierte Zertifizierung von ICA. Sie weist Facilitation als eigenständige Kompetenz aus, unabhängig von Rolle oder Framework. Sie setzt sich aus drei Credentials zusammen, die alle in diesem Training abgedeckt werden:

ICA-Credential Facilitation Core
+
ICA-Credential Facilitating Conflict
+
ICA-Credential Large Group Facilitation
=
ICA-Zertifizierung ICP-FAC, Tomorrow-Ready Facilitation Certification

Alle Badges erhalten Sie nach dem Training zusammen mit Ihrem ICP-ATF-Zertifikat. Sie erscheinen in Ihrem ICA SkillPrint™ Profil. Keine zusätzliche Prüfung, keine zusätzlichen Tage.

So funktioniert SkillPrint™ →

Nächste Termine

Datum Uhrzeit Sprache Frühbucher Regulär
16.–17. November 2026 + ICP-FAC Findet garantiert statt 09:00–17:00 Deutsch 500 € 600 € Registrieren
7.–8. Dezember 2026 + ICP-FAC Findet garantiert statt 09:00–17:00 Deutsch 500 € 600 € Registrieren
14.–15. Dezember 2026 + ICP-FAC 09:00–17:00 Englisch 500 € 600 € Registrieren
18.–19. Januar 2027 + ICP-FAC Findet garantiert statt 09:00–17:00 Englisch 500 € 600 € Registrieren
8.–9. März 2027 + ICP-FAC 09:00–17:00 Deutsch 500 € 600 € Registrieren
7.–8. Juni 2027 09:00–17:00 Englisch 500 € 600 € Registrieren

Frühbucherpreis gilt bis 2 Wochen vor Trainingsbeginn. Alle Preise zzgl. MwSt.

*Trainings bis zum 31. März 2027 enthalten die ICA Tomorrow-Ready™ Facilitation Certification (ICP-FAC) ohne Aufpreis.

Für wen ist das Training geeignet

  • Aktive oder zukünftige Leiter agiler Teams
  • Projektleitungen
  • Scrum Master
  • Aktive oder zukünftige Agile Coaches
  • Linienführungskräfte
  • Alle, die in einem agilen Team die Rolle des Facilitators übernehmen möchten

Mit diesem Training

  • lernen Sie, Team-Aktivitäten zu planen und durchzuführen
  • organisieren und leiten Sie Arbeitstreffen
  • befähigen Sie jedes Teammitglied, zur Wirksamkeit der gemeinsamen Arbeit beizutragen
  • erkennen Sie mögliche Stolpersteine im Arbeitsablauf und lernen, sie zu vermeiden
  • beherrschen Sie die Grundlagen der Facilitation und ihre wichtigsten Werkzeuge
  • gestalten Sie spannende und praxisnahe Team-Aktivitäten
  • finden Sie mit Facilitation-Werkzeugen neue Anwendungen für Standard-Agile-Praktiken
  • erkennen und erproben Sie die Hebelpunkte von KI in der Facilitation

Ihr Teilnehmerpaket

ICP-ATF + ICP-FAC ZERTIFIZIERUNG

Teilnehmende, die aktiv am Training mitarbeiten, erhalten das weltweit anerkannte Zertifikat ICA (ehemals ICAgile) Certified Professional in Agile Team Facilitation (ICP-ATF) und ein persönliches Profil auf ica-certified.com. Bei Trainings bis zum 31. März 2027 erhalten Sie zusätzlich die ICA Tomorrow-Ready™ Facilitation Certification (ICP-FAC), im Preis enthalten.

Zugang zu Facilitation-Tools

Sie erhalten Zugang zu Facilitation-Tools und PDF-Dateien mit den Ergebnissen der Übungen.

PDU/SEU-Punkte

Mit der Teilnahme können Sie bis zu 15 SEU-Punkte (Kategorie C) und 14 PDU-Punkte für Ihre Weiterbildung erwerben.

Post-pack

Eine E-Mail mit zusätzlichen Materialien sowie einer Liste von Artikeln und Literatur zum Selbststudium.

16 Stunden Training

Zwei Tage Intensivtraining mit Mittagspause und Kaffeepausen alle anderthalb Stunden. Theorie festigen wir durch Praxis – in Kleingruppen von 4–5 Personen.

Programminhalte

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01

Grundlagen der agilen Facilitation

Grundbegriffe der Facilitation heute und im agilen Kontext:

  • Denkweise des Agile Facilitators; Rolle und Aufgaben eines Agile Facilitators
  • Agile Praktiken fördern und Teamarbeit stärken
  • Ein selbstorganisiertes Team unterstützen
  • Verstehen, wie KI Vorbereitung, Aufmerksamkeit und Verantwortung des Facilitators verändert
02

Werkzeuge und Methoden der Facilitation

Die Werkzeuge des Facilitators im Kontext agiler Teamarbeit verstehen:

  • Arbeit mit verschiedenen Team-Praktiken
  • Arbeit mit großen und heterogenen Gruppen
  • Werkzeuge und Methoden zur Moderation von Arbeitstreffen, Gruppengesprächen und Entscheidungen
  • KI-gestütztes Facilitation-Design: wann KI für Divergenz, Sensemaking und Konvergenz sinnvoll ist – und wann menschliche Moderation führen muss
03

Facilitation agiler Praktiken

Ein agiles Team zu einem erfolgreichen Ergebnis führen – das Hauptziel des Agile Facilitators; Wege dorthin:

  • Typische Hindernisse in der Arbeit agiler Teams erkennen
  • Teammitglieder bei Schwierigkeiten mit zentralen agilen Praktiken unterstützen
  • Standard-Facilitation-Techniken auf zentrale agile Praktiken anwenden
  • Team- und Projekt-Chartering
  • Planung und weitere Iterationsaktivitäten
  • Retrospektiven
  • KI zur Stärkung der Kernarbeit des Agile Facilitators einsetzen
Participant writing on a worksheet during Team Facilitation trainingParticipants at the table with AgileLAB facilitation materialsLego Serious Play materials during training

Häufige Fragen

Wie kann man die Teilnehmenden bereits vor dem Meeting aktivieren?

Eine gute Möglichkeit ist, die Teilnehmenden schon vor dem Meeting um Input zu bitten.

Dafür kann man einen kurzen Fragebogen, eine Umfrage oder ein vorbereitetes Template verwenden. Zum Beispiel mit folgenden Fragen:

  • Was hat in letzter Zeit gut funktioniert?
  • Wo gab es Schwierigkeiten oder Hindernisse?
  • Was sollten wir beim nächsten Mal anders machen?

So bekommen alle die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld Gedanken zu machen, ohne sofort vor der Gruppe antworten zu müssen.

Gleichzeitig kann sich der Facilitator einen ersten Überblick verschaffen, mögliche Themen erkennen und das Meeting entsprechend vorbereiten.

Wie lassen sich mit Post-its mehr Themen für die Diskussion sammeln?

Eine weitere Möglichkeit ist, den Teilnehmenden konkrete Kategorien vorzugeben.

Beispielsweise kann man die Gruppe bitten, auf die letzten zwei Wochen oder den vergangenen Sprint zurückzublicken und Beobachtungen zu folgenden Bereichen zu sammeln:

  • Zusammenarbeit im Team
  • Prozesse und Arbeitsabläufe
  • Kommunikation und Informationsfluss
  • Qualität und Ergebnisse

Dabei bekommt jede Person die Aufgabe, mindestens einen Post-it pro Kategorie auszufüllen.

Es müssen nicht unbedingt Verbesserungsvorschläge sein. Auch positive Erfahrungen, Schwierigkeiten oder offene Fragen sind willkommen.

Die Kategorien helfen den Teilnehmenden, sich an konkrete Situationen zu erinnern und unterschiedliche Aspekte ihrer Zusammenarbeit zu betrachten.

Und wie funktioniert das online?

In digitalen Whiteboards wie Miro kann man bereits vor dem Meeting für jede Person einen eigenen Bereich vorbereiten. Unterschiedliche Post-it-Farben und eine klar definierte Mindestanzahl an Beiträgen helfen dabei, den Überblick zu behalten.

So sieht der Facilitator auch online, wer bereits etwas beigetragen hat und wer möglicherweise noch Unterstützung benötigt.

Bei sensiblen Themen sollte man allerdings darauf achten, dass Beiträge auch anonym abgegeben werden können.

Was tun, wenn sich Teilnehmende in der großen Gruppe nicht äußern?

Eine einfache und oft sehr wirkungsvolle Methode ist die Arbeit in Paaren oder kleinen Gruppen.

Wenn zwei Personen gemeinsam die Aufgabe bekommen, mindestens einen Beitrag für die anschließende Diskussion vorzubereiten, entsteht eine andere Dynamik.

Die Teilnehmenden motivieren und aktivieren sich gegenseitig. Häufig fällt es leichter, zunächst mit einer anderen Person ins Gespräch zu kommen, als direkt vor der gesamten Gruppe zu sprechen.

Außerdem entsteht eine gemeinsame Verantwortung für das Ergebnis. Während eine einzelne Person vielleicht sagt: „Mir fällt gerade nichts ein”, finden zwei Personen im Gespräch oft doch einen Punkt, den sie einbringen können.

Auch die Zusammensetzung der Paare kann eine Rolle spielen. Beispielsweise kann es hilfreich sein, eher skeptisch eingestellte Personen mit optimistischeren Teilnehmenden zusammenzubringen. So entstehen unterschiedliche Perspektiven und manchmal auch eine positivere Dynamik in der Gruppe.

Dabei geht es nicht darum, kritische Meinungen zu vermeiden. Im Gegenteil: Unterschiedliche Sichtweisen können helfen, neue Ideen zu entwickeln und festgefahrene Diskussionen wieder in Bewegung zu bringen.

Eine etwas strukturiertere Variante ist die Liberating Structure 1-2-4-All:

  1. Jede Person denkt zunächst allein über die Fragestellung nach.
  2. Anschließend tauschen sich jeweils zwei Personen aus.
  3. Zwei Paare bilden eine Vierergruppe und entwickeln ihre Gedanken gemeinsam weiter.
  4. Die wichtigsten Erkenntnisse werden anschließend mit der gesamten Gruppe geteilt.

Für kürzere Meetings reicht häufig schon die einfache Arbeit in Paaren. Wichtig ist, dass jedes Paar mindestens einen gemeinsamen Beitrag mitbringt.

Beide Varianten funktionieren sowohl vor Ort als auch online mit Breakout-Räumen.

Was hilft, wenn der Gruppe keine Verbesserungsideen einfallen?

Manchmal liegt das Problem gar nicht an der Gruppe, sondern an der Frage selbst.

„Was können wir verbessern?” klingt zunächst einfach, ist aber ziemlich allgemein.

Oft hilft es, konkreter zu werden und die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Perspektiven auf ihre Arbeit schauen zu lassen.

Zum Beispiel:

  • Was hat uns in den letzten Wochen unnötig Zeit gekostet?
  • Welche Aufgabe würden wir gerne vereinfachen?
  • Was sollten wir unbedingt beibehalten?
  • Wenn wir nur eine Sache verändern könnten, welche wäre das?

Manchmal hilft auch ein Perspektivwechsel: Was würde einem neuen Teammitglied an unserer Arbeitsweise auffallen?

Wichtig ist außerdem, nicht nur nach Problemen zu suchen. Auch Dinge, die bereits gut funktionieren, können wertvolle Erkenntnisse liefern und sollten bewusst angesprochen werden.

Was tun, wenn trotz aller Methoden kaum Beiträge kommen?

Wenn eine Gruppe auch nach mehreren Versuchen kaum Beiträge liefert, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Vielleicht ist den Teilnehmenden nicht klar, warum das Meeting stattfindet. Vielleicht haben sie bereits mehrfach Verbesserungsvorschläge eingebracht, ohne dass sich danach etwas verändert hat.

Oder es fehlt einfach das Vertrauen, kritische Themen offen anzusprechen.

In solchen Fällen helfen zusätzliche Post-its oder neue Moderationstechniken allein meistens nicht weiter.

Dann sollte man gemeinsam mit der Gruppe herausfinden, was eine offene Diskussion verhindert und was sich ändern müsste, damit sich wieder mehr Menschen beteiligen.

Am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Post-its zu sammeln. Entscheidend ist, dass eine sinnvolle Diskussion entsteht, aus der konkrete Erkenntnisse und Verbesserungen hervorgehen.

Wie kann AgileLAB unterstützen?

AgileLAB unterstützt Scrum Master, Agile Coaches, Führungskräfte und Teams dabei, Retrospektiven, Workshops und Meetings wirksam zu gestalten.

In unseren praxisorientierten Trainings lernen die Teilnehmenden verschiedene Facilitation-Techniken kennen und üben, wie sie Gruppen aktivieren, Diskussionen strukturieren und gemeinsam mit den Beteiligten konkrete Ergebnisse erarbeiten können.

Weiterführende Informationen:

Förderfähig?

Oft möglich, siehe Fördern-Seite.

Sprache?

Am Termin. DE-Gruppen zuerst im Kalender, wo vorhanden.

Stimmen unserer Teilnehmenden