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Arc of Systems Coaching

Dieselbe Sequenz wie im ICP-SYS-Raum. Poster per Mail — kein Tilda-Popup.

Arc of Systems Coaching

Acht Schritte: Pre-Contract, Contract, Presenting situation, Hypothesizing, Action plan, Execution, Completion, Post-Contract

Poster in Druckqualität: info@agilelab.de. Lizenz auf dem Bild: CC BY-NC-ND.

Training dazu: Systems Coaching · ICP-SYS.

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Reihenfolge im Systems Coaching

1. Pre-Contract (Kick-off)

Ziel. Prüfen, ob Coach und System (der Client) zusammenarbeiten können und wollen.

Wichtig. Gilt für eine lange Begleitung und für eine einzelne Session mit einem neuen Client. Noch keine Bindung, die Parteien kennen sich kaum.

Ergebnis. Entscheidung über die Zusammenarbeit. Bei Ja: Erwartungen, Format (online/vor Ort), Dauer, Kadenz.

2. Contract

Ziel. Grenzen und Regeln der Zusammenarbeit festlegen.

Wichtig. Der Vertrag reguliert beide Seiten und muss wechselseitig gelten. Er hält Grenzen, Verantwortung und Erwartungen über die ganze Arbeit.

Ergebnis. Coaching-Vereinbarung — mündlich oder schriftlich, auch rechtlich bindend.

3. Presenting the situation

Ziel. Den aktuellen Auftrag der Session und den Ist-Zustand des Systems finden — über gemeinsame Werte und Sichtweisen. Jede Session bleibt im Rahmen dieses Auftrags.

Wichtig. Nach Rapport und Abgrenzung der Frage: die Lage „as is“. Oft Visualisierung aus dem Systemdenken.

Ergebnis. Der Client stimmt der Beschreibung (Visualisierung) des Ist-Zustands zu.

4. Hypothesizing & identifying resources

Ziel. Hypothesen für einen möglichen Weg und die nötigen Ressourcen.

Wichtig. Noch unklar, welche Hypothese trägt. Auswahl braucht Aufwand und Ressourcen im weiten Sinn.

Ergebnis. Gewählter Weg zum gewünschten Ergebnis und ein Bild, ob die Ressourcen reichen.

5. Action plan

Ziel. Erfolgskriterien und Schritte zum gewünschten Ergebnis.

Wichtig. Der Plan darf Sequenz und Alternativen enthalten. Ein guter Plan ist glaubwürdig, ohne dem System die Selbstorganisation durch Überdetail zu nehmen.

Ergebnis. Ein im System formulierter und getragener Maßnahmenkatalog — zur Umsetzung durch den Client.

6. Execution

Ziel. Den Plan umsetzen und die Organisation in der Veränderung halten: Stakeholder aktivieren, Einsichten anwenden, Handlung am Coaching-Ziel ausrichten.

Wichtig. Der Coach hält Komplexität, Widerstand und Feedback aus dem System. Reflexion, Abstimmung zwischen Teilen, Anpassung. Oft iterativ, bis das Ergebnis steht oder bewusst pausiert wird.

Ergebnis. Sichtbarer Fortschritt, mehr Kohärenz, stärkere eigene Fähigkeit der Organisation, die Veränderung zu tragen.

7. Completion

Ziel. Feedback tauschen und die Absicht sichern, den Plan umzusetzen.

Wichtig. Umsetzung liegt beim Client und an seinem Glauben an den Plan. Sitzt der Coach im System, teilt er Verantwortung. Feedback zeigt Wachstum in der Beziehung und im Plan.

Ergebnis. Klare Absicht des Clients und Schlussfolgerungen beider Seiten.

8. Post-Contract

Ziel. Den Client stützen und langfristige Vereinbarungen bei Bedarf nachziehen.

Wichtig. Format der Unterstützung vor dem Coaching-Vertrag klären. Selbstorganisation des Clients ernst nehmen.

Ergebnis. Stützendes Umfeld und aktualisierte Absprachen für die lange Beziehung.